Wissen, worauf’s ankommt: Die 9 wichtigsten Regeln der Flüchtlingshilfe

Regeln der Flüchtlingshilfe

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Karl Albrecht Schachtschneider stellt Verfassungsbeschwerde gegen Asylwahnsinn vor

Der bekannte Staatsrechtler Karl Albrecht Schachtschneider legt im Auftrag der Bürgerinitiative „Ein Prozent“ Verfassungsbeschwerde gegen die Asylpolitik von Merkel & Co. ein. Hier die wichtigsten Passagen der Pressekonferenz:


 

 

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Jean Raspail: Das Heerlager der Heiligen – Neuübersetzung

Das Heerlager der HeiligenEs gilt, die gelungene Neuübersetzung des visionären Romans Das Heerlager der Heiligen des in Frankreich mit diversen Preisen ausgezeichneten Autors Jean Raspail (*1925) anzuzeigen. Die vorherige dt. Ausgabe war nicht nur grauslig übersetzt, sondern auch um rund 200 Seiten gegenüber dem Original gekürzt.

Raspail hatte früh ein Interesse am Schicksal von dem Untergang geweihten indigenen Völkern gezeigt, zu denen ihn in den 1950er und 1960er Jahren mehrere Expeditionen führten. Davon handelten seine ersten und auch spätere Bücher. Das 1973 erschienene Heerlager nahm in einer ironischen (oder soll man sagen: zynischen) Dystopie den Untergang der indigenen Europäer ins Visier.  In einer Art Spontaninspiration hatte er 1971 am Strand des  Mittelmeeres die Vision eines Masseansturms verarmter Menschen aus der Dritten Welt – und vor allem seiner Folgen. Liest man den Roman mit dem Abstand von über 40 Jahren, traut man kaum seinen Augen: Das Einknicken der Politiker, das Unterminieren des Selbstbehauptungswillens der Nation durch die Wühlarbeit von Medien, Intelligenzija, Klerus und Größen des Show Biz – all diese und weitere heute nur allzu bekannten Phänomene und Zeichen des Zerfalls einer Kultur hatte Raspail mit sicherer Intuition vorhergeahnt und künstlerisch gestaltet. – Raspails Buch liest sich freilich manchmal ein bißchen wie ein Thesen-Roman mit etwas holzschnitzhaften Charakteren, die oft als Sprachrohre des einen oder anderen Gedankens dienen. Diese Vereinfachung wird jedoch aufgewogen durch eine überbordende Fülle überraschender, bisweilen bizarrer Szenen, die sich gerade durch manche Parallelen zur Gegenwart unvergeßlich einprägen.

Die Sache nimmt keinen guten Ausgang, und im Vorwort zur frz. Neuausgabe schrieb Raspail 2011:

„Jedesmal, wenn in meiner Familie oder in meinem Freundeskreis ein Kind geboren wird, kann ich es nicht ansehen, ohne an das Schicksal zu denken, das sich durch die Fahrlässigkeit unserer europäischen und französischen Regierungen über ihm zusammenbraut, und dem es sich stellen muß, wenn es das Erwachsenenalter erreicht haben wird. … Diese kommenden Zeiten werden grausam sein.“

Hingewiesen sei noch auf das luzide Audio-Interview mit Martin Lichtmesz, dem jungen Neuübersetzer des Romans sowie die darin erwähnte FAZ-Rezension von 2005.
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s.a.
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Was ist eigentlich Toleranz? (1)

Wo immer eine Moschee gegen den Willen der ansässigen Bevölkerung gebaut werden soll, wird von Politik, Medien und Klerus unisono „Toleranz angemahnt“. Auffallend ist dabei die niedrige Toleranzschwelle der Toleranzapostel gegenüber Kritikern, von denen sie völlig selbstverständlich die stoische Hinnahme einer als falsch erkannten Weichenstellung fordern. Wer sich gegen die fortschreitende Islamisierung seiner sozialen Umwelt wehrt, wird von dieser ehrenwerten Gesellschaft rabiat der „Intoleranz“ geziehen – und trifft unweigerlich auf die gnadenlose Intoleranz der Toleranzapostel.

Das wirft die Frage auf: Was ist eigentlich Toleranz? Und, verstehen die heutigen Toleranzapostel darunter vielleicht etwas völlig anderes als Otto Normalbürger? Weiterlesen

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Hans-Peter Raddatz: Dialog mit Saladin – Lessings „Nathan“ und die Toleranz

Ostpreußenblatt 12.5.01

Lessings exemplarisches Stück von Nathan „dem Weisen“ mit seiner berühmten Ringparabel gilt als die literarische Ikone aufklärerischer Toleranz. Zur Erinnerung: Die Parabel soll die tiefe, gemeinsame Wahrheit der drei Weltreligionen, des Judentums, des Christentums und des Islam, versinnbildlichen.Sie besteht in einem Ring, der seit vielen Generationen in einem mythischen Königshaus des Orients weitergegeben wurde und seinem jeweiligen Besitzer die Eigenschaft verlieh, ihn „vor Gott und den Menschen angenehm“ zu machen. Der vorläufig letzte König in der Kette, vor die Frage gestellt, welchem seiner drei gleichermaßen geliebten Söhne er den Ring geben sollte, umging das Problem, indem er zwei ununterscheidbare Duplikate anfertigen und den Streit um den echten Ring mit den Worten schlichten ließ:

Es eifre jeder seiner unbestochnen / Von Vorurteilen freien Liebe nach
Es strebe von euch jeder um die Wette / Die Kraft des Steins in seinem Ring an Tag
Zu legen! Komme dieser Kraft mit Sanftmut / Mit herzlicher Verträglichkeit, mit Wohthun
Mit innigster Ergebenheit in Gott / Zu Hilf‘!

Die in die Metapher der drei Söhne eintretenden Protagonisten Lessings, ein christlicher Tempelherr, der Recha, die Tochter des jüdischen Geldverleihers Nathan vor dem Feuertod rettet, der islamische Potentat Saladin, der ein zuvor ausgesprochenes Todesurteil gegen den Tempelherrn aufhebt, und schließlich Nathan selbst, der mit einem generösen Geldgeschenk den Muslimherrscher aus großer Finanznot befreit, sie alle folgen der humanitären Praxis aufklärerischen Handelns. Sie begründen damit zugleich auch die Maxime des späteren Existentialismus, welche die Tat nicht nur als spontane Überwindung des Vorurteils, sondern ganz generell dem Bewußtsein vorangehen läßt und betont der kirchlich-thomistischen Handlungsrichtung entgegenwirkte, welche die Tat aus einem stabilen Sein des Glaubens entstehen ließ (agere sequitur esse). Weiterlesen

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„Aus einem Furz ein Fackelzug gemacht“ – Henryk M. Broder interviewt Thilo Sarrazin

erstmals 8.12.2010 – hier nochmal zum Nachbedenken

Da darf man staunen: die taz zeigt Toleranz und druckt am 7. Dezember 2010 ein Interview Henryk M. Broders mit Thilo Sarrazin. Im Folgenden ein paar Auszüge als Appetitanreger (Foto: Wolfgang Borrs/taz):

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„Diese Mentalität ‚Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb‘ bringt uns nicht weiter.“

Henryk M. Broder: Haben Sie mitbekommen, was der stellvertretende Chefredakteur des ZDF [Elmar Theveßen] über Sie gesagt hat?

Das ist mir berichtet worden. Er hat es, glaube ich, am 30. August gesagt, auf meiner Pressekonferenz.

Es war nach der Pressekonferenz. In heute, bzw. dem heute journal. „Thilo Sarrazin verlässt den Konsens dieser Demokratie“. Und: „Thilo Sarrazin will einen anderen Staat, nicht offen und gastfreundlich, sondern abweisend, respektlos, fremdenfeindlich.“

Das sind genau die Worte, die ich sprachanalytisch auseinandernehmen werde. Ich werde fragen, ob es zum Konsens gehört, dass man mit verbundenen Augen durch die Welt läuft. Wenn das der Konsens der Demokraten ist, dann wird man nicht sehr weit kommen, weil man am nächsten Baum landet. So begann der Kommunismus, so beginnen Utopien und Diktaturen: dass man sich ein Bild von der Wirklichkeit macht, und dann kämpft man mit diesem Bild oder gegen dieses Bild, aber nicht mit der Wirklichkeit. Und das ist Ideologie.

Frau Käßmann hat sinngemäß gesagt, wenn Bevölkerungsgruppen derart diffamiert werden, wie Sie es tun, dann führt das über Ausgrenzung bis hin zur „Auslöschung von Menschenleben.“

Vielleicht hat sie das Buch gar nicht gelesen. Oder sie hat beim Lesen wieder mal ein bisschen zu tief ins Glas geschaut. Wenn die Buchstaben dann auseinander laufen, dann kann man schon mal was Weiterlesen

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Karl Albrecht Schachtschneider: Der Rechtsstaat versagt in der Euro-Krise

Der Rechtsstaat versagt in der Euro-Krise

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 7. September 2011 über die Verfassungsbeschwerden der Fünf Professoren W. Hankel, W. Nölling, K. A. Schachtschneider, D. Spethmann und Joachim Starbatty sowie Dr. P. Gauweiler gegen die Griechenlandhilfe und den Rettungsschirm EFSF

Karl Albrecht Schachtschneider

Das Bundesverfassungsgericht hat die Verfassungsbeschwerden gegen die Griechenlandhilfe und den vorläufigen Rettungsschirm, zurückgewiesen. Es hat den Staatsstreich nicht abgewehrt, aber die Euro-Rettungspolitik auch nicht ins Recht gesetzt. Es hat vielmehr den Bürgern den gebotenen Rechtsschutz weitestgehend verweigert.

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Sarrazin tütet Ströbele bei Peter Hahne ein

FOCUS Online: Ströbele erlitt „Schiffbruch: Er wollte den Auflagenmillionär haftbar machen für seine Claqueure, verantwortlich für ein Klima, in dem die gesellschaftliche Spaltung wuchere. Der Vorwand lautete auf „schlimme“, also nicht etwa auf falsche oder erflunkerte Thesen, sondern auf ein besonders amoralisches Verhalten. So sollte der Autor aufgeblasen werden zur dämonischen Gestalt, weit jenseits von Gut und Böse.“

Vor allem zeigt Ströbele, welch undemokratisch und totalitären Geistes Kind er ist.

s.a. die ca. 70 Kommentare bei „Politically Incorrect“

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Die alternative Bier-Strategie in der Krise

Daß es auch anders geht als mit Trübsalblasen erhellt der Wirtschaftsteil der Samstags-FAZ vom 27. August 2011:

Eine Geschichte der Woche stand vor ein paar Tagen in der Frankfurter Ausgabe der „Bild“-Zeitung. Dort hat Bernd Reisig, früher Manager des Frankfurter Fußball-Zweitligisten FSV, eine spannende Rechnung angestellt. Und die ging so: „Wer vor 18 Monaten 1158,40 Euro in Aktien der Commerzbank investiert hat, musste sich 18 Monate lang über fallende Kurse ärgern und hat heute nur noch 215,28 Euro. Wer aber vor 18 Monaten 1158,40 Euro in Bier einer bestimmten Marke investiert hat, war ständig heiter, hat ein Stück Regenwald gerettet und heute noch Leergut im Wert von 223,20 Euro.“

Denn mal Prost! Und immer schön kritisch bleiben, gelle?

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„Ein einziges nachdenkliches Wort!“

Hinter Eurobonds „versteckt sich eine Version des alten antinationalen Affekts der Linken und im Kern die sozialistische Aporie: Am Ende sind alle Habenichtse.“

Botho Strauß, bedeutendster Dramatiker der Gegenwart und Autor des Essays „Anschwellender Bocksgesang“, hat sich angesichts der gegenwärtigen Krise in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (23. August 2011) zu Wort gemeldet.

Ein Wort aus Politikermund, das aufhorchen ließe, wurde seit langem nicht vernommen, stellt Strauß fest. Die Autorität der Verantwortlichen leide in der Regel, sobald sie den Mund aufmachen und ihre „Fertigteil-Sprache“ absondern. „Jedermann ist des Gewäschs überdrüssig. Man will nie wieder etwas von einem Schritt in die richtige Richtung hören“ – wohl aber „ein einziges nachdenkliches Wort!“.

Im Folgenden ein Auszug des im FAZ-Feuilleton erschienen Artikels: Weiterlesen

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Die Welt steht Kopf

Die englische Kolumnistin Melanie Phillips – eine der führenden konservativen Stimmen in den britischen Medien – hat im JF-Interview über die Krawalle in ihrer Heimat und ihr neues Buch „The World Turned Upside Down“ gesprochen.  Kernpunkte:

  • Jahrzehnte liberaler Experimente haben unsere soziale Wertebasis ausgehöhlt;

  • Vernunft und Wahrheit wurden durch Ideologie und Vorurteil ersetzt – dadurch steht die Welt auf dem Kopf;

  • der Multikulturalismus ist der Tod für ein liberal-demokratisches System.

© JUNGE FREIHEIT Verlag GmbH & Co.  www.jungefreiheit.de  34/11 / 19. August 2011

„Die Welt steht Kopf“

Melanie Phillips gilt als das konservative Enfant terrible Großbritanniens. Die Publizistin hat ihre ganz eigene Deutung der jüngsten Krawalle

Frau Phillips, warum steht die Welt Kopf?

Phillips: Die Welle der Gewalt und Anarchie in Großbritannien etwa sind das Ergebnis eines rund dreißigjährigen liberalen Experiments, das unsere sozialen Werte gründlich zerstört hat.

Laut „Spiegel“ fragen sich die Briten nun, wie „ihre angeblich auf Fair Play gegründete Gesellschaft so scheitern konnte.“

Phillips: Etwa weil alle, die jahrelang gewarnt haben, daß wir da mit dem Feuer spielen, als rechtsgerichtete Spinner verschrien wurden, die angeblich die Zeit zurückdrehen wollen. Tatsächlich aber war die liberale Intelligenzija des Landes doch wie versessen darauf, Institutionen wie Ehe und Familie, das leistungsorientierte Bildungssystem, das Prinzip der Verbrechensbekämpfung durch Strafe, die nationale Identität und viele andere fundamentale Gesellschaftsprinzipien zu zertrümmern, um unsere Gesellschaft revolutionär zu transformieren. Weiterlesen

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Spiegel & Stern: Propaganda gegen Islamkritiker

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