„Sind wir wahnsinnig, weil wir nicht wahnsinnig geworden sind?“

„Sind wir wahnsinnig, weil wir nicht wahnsinnig geworden sind?“ fragt der moderne Dichter und sieht den jeder Wertbindung verlustig gegangenen Menschen ohne Eigenschaften „einem irren Kinde gleich“ durch das Dämmerlicht einer gespenstischen Welt tasten, „am Faden irgendeiner kurzatmigen Logik durch eine Traumlandschaft, die er Wirklichkeit nennt und die ihm doch nur Alpdruck ist.“

Hermann Broch: Die Schlafwandler S. 419

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