Merkel & Co. – Erfüllungsgehilfen von Raspails apokalyptischem Tier?

In seinem visionären Roman „Das Heerlager der Heiligen“ schreibt Jean Raspail von einem apokalyptischen Tier, das sich geschworen hat, das Abendland zu zerstören:

Es kommt selten vor, daß angeblich spontane Massenbewegungen nicht mehr oder weniger manipuliert sind. Man könnte sich vorstellen, daß eine Art allmächtiger Dirigent, ein oberster Strippenzieher in allen Ländern der Welt an tausend Fäden zieht und dabei von genialen Solisten unterstützt wird. Aber das wäre völlig falsch gedacht. Unter gewissen hochintelligenten Menschen, mögen sie guten oder schlechten Willens sein, gibt es einige, die ohne äußeren Anstoß spontane und riskante Entscheidungen treffen. In einer Welt, in der das geistige Chaos herrscht, ist das ihrer Art, den Zweifel zu überwinden und sich mit einem Sprung den Grundbeschränkungen des Menschseins zu entziehen, deren jahrhundertealtes Gleichgewicht sie ablehnen. Ohne zu bedenken, was sie auf der anderen Seite erwartet, ergreifen sie die Flucht nach vorne und brechen auf ihrem Weg alle Brücken hinter sich ab, vor allem jene des Denkens. Dann ziehen sie nur mehr an Fäden, die mit ihrem eigenen Gehirn verbunden sind.

Genau hier muss man den Schlüssel zum Geheimnis unserer Zeit suchen. Alle diese Fäden laufen irgendwo zusammen und bewirken den gleichen Gedankenablauf, ganz ohne eine bewusste Verschwörung. Die Welt wird nicht von einem Dirigent gesteuert, den man genau identifizieren könnte, sondern ist einem neuen apokalyptischen Tier unterworfen, einem anonymen, allgegenwärtigen Ungeheuer, dass sich irgendwann, vor langer Zeit, geschworen hat, das Abendland zu zerstören. Das Tier hat keinen genauen Plan. Es hat jedoch eine untrügliche Witterung für günstige Gelegenheit.“  […]
Nichts und niemand kann das Tier aufhalten. Jeder weiß das. Dieses Bewusstsein erzeugt bei den Eingeweihten eine triumphale Siegesgewissheit, während die, welche sich immer noch wehren, nur allzu gut wissen, wie nutzlos ihr Kampf ist.

 

 

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