Die Herrschenden behandeln den Feind als Freund

Niemand unter den europäischen Intellektuellen hat die Abscheu gegenüber jenen europäischen Intellektuellen, die die Islamisierung ihres Kontinents nicht nur zulassen, sondern sogar fördern derart radikal vorgetragen, wie Oriana Fallaci (1929-2006).

„Zikaden“ nannte sie diese Spezies in ihrem bekanntesten Buch „Die Wut und der Stolz“ (2002), das zu schreiben sie „angestachelt von meiner Bürgerpflicht“ nach den Massenmorden im Namen des islamischen Götzen Allah vom 11. September 2001 zu schreiben begann – als Anklage jener Europäer, „die nicht sehen und hören wollen“, um ihnen „Augen und Ohren zu öffnen“ und „diejenigen, die nicht denken wollen, zum Denken anzuregen“.

„Das Schlimmste steht uns noch bevor: die Wahrheit.“

Das war der kryptische Satz im Zentrum dieses umwerfenden Buches (S. 27), das sich als Weckruf – „Aufstehen, Leute, aufstehen!“ – gegen die Abschaffung von Freiheit und Zivilisation im Namen einer unreflektierten Vielvölkerstaatideologie wandte, deren Konsequenz nur die Zerstörung der abendländischen Zivilisation sein kann, das Ende von Aufklärung und Toleranz, paradoxerweise im Namen derselben. Oriana Fallacis Buch ist eine schneidende Anklage gegen die Ideologen, die uns unseren gesunden Menschenverstand verbieten wollen.

*

Nach dem erneuten Massenmord im Namen Allahs im Juli 2005 in London hat Oriana Fallaci im Corriere Della Sera einen Artikel veröffentlicht mit dem Titel „Il nemico che trattiamo da amico“ (Der Feind, den wir als Freund behandeln), der nun endlich auch auf Deutsch zugänglich ist.

Hier einige  Kernsätze:

Seit vier Jahren habe ich über islamischen Nazismus gesprochen; über den Krieg gegen den Westen; über den Todeskult; über den europäischen Selbstmord. Über ein Europa, das nicht länger Europa ist, sondern Eurabien, und das mit seiner Kraftlosigkeit, seiner Trägheit, seiner Blindheit, seiner Dienstfertigkeit gegenüber dem Feind sein eigenes Grab schaufelt.

Wann wird der Angriff kommen? Wie wird er kommen? Oh Gott, ich hasse es, eine Cassandra zu sein. Ich hasse es, eine Prophetin zu sein. Ich bin keine Cassandra; ich bin keine Prophetin. Ich bin nur eine Bürgerin, die logisch nachdenkt und dadurch Dinge voraussieht, die nach der Logik passieren werden. Aber eine, die hofft, daß sie sich irrt, und die sich selbst verflucht, weil sie sich nicht geirrt hat, wenn diese Dinge doch passieren.

Aber wir können nicht entkommen. Wir können dem Monster mit Ehre entgegentreten, mit Mut, und indem wir uns an die Worte erinnern, die Churchill den Engländern sagte, als er gegen Hitlers Nazismus in den Krieg ging. Er sagte: „Wir werden Tränen und Blut verströmen.“ Oh ja, auch wir werden Tränen und Blut verströmen. Wir sind im Krieg: wollen wir das in unsere Köpfe kriegen oder nicht? Und im Krieg weint man. Punkt.

Das Märchen vom „moderaten“ Islam geht auch weiter; die Komödie der Toleranz, die Lüge der Integration, die Farce des Multikulturalismus.

Etwas, das auch weitergeht, ist die große Lüge, daß der Islam eine Religion des Friedens wäre, daß der Koran Freundlichkeit, Liebe und Gnade predigt. Als ob Mohammed mit einem Olivenzweig im Mund in die Welt gekommen und zusammen mit Jesus am Kreuz gestorben wäre. Als ob er niemals ein Kopfabhacker gewesen wäre und uns anstelle von Soldatenhorden mit Krummschwertern die Heiligen Matthäus, Markus, Lukas und Johannes hinterlassen hätte, die mit dem Schreiben ihrer Evangelien beschäftigt waren. Und noch eine weitere Lüge, die weitergeht, ist die vom Islam als Opfer-des-Westens. Als ob die Moslems vierzehnhundert Jahre lang niemals irgend jemandem auch nur ein Haar auf dem Kopf gekrümmt hätten, und als ob Spanien, Sizilien, Nordafrika, Griechenland, der Balkan und Osteuropa bis zur Ukraine und nach Rußland von meiner waldensischen Urgroßmutter besetzt worden wären. Als ob die Schwestern von Sankt Ambrosius und Benediktinermönche Wien belagert hätten.

Dies ist ein Feind, den wir wie einen Freund behandeln. Der uns nichtsdestoweniger intensiv hasst und verachtet. Mit solcher Intensität, daß man spontan ausrufen möchte: „Wenn wir so abscheulich, so böse, so sündhaft sind, warum geht ihr nicht dorthin zurück, wo ihr hergekommen seid? Warum seid ihr hier? Um uns die Kehlen aufzuschlitzen oder uns in die Luft zu sprengen?“ Noch mehr, ein Feind, den wir im Namen der Humanität und des politischen Asyls (aber welches politische Asyl aus welchen politischen Gründen?) zu Tausenden auf einmal hereinnehmen, obwohl die Aufnahmestationen für Asylanten überfließen, aus den Nähten platzen, und wir nicht mehr wissen, wo wir sie hintun sollen. Ein Feind, den wir im Namen der „Notwendigkeit“ (aber welcher Notwendigkeit – der Notwendigkeit, unsere Straßen mit fliegenden Händlern und Drogendealern zu füllen?) durch unseren Verfassungsolymp einladen. „Kommt, ihr Lieben, kommt. Wir brauchen euch so sehr.“

vollständiger Text

s.a. Prophetin des Niedergangs: Interview mit Oriana Fallaci

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Islamisierung, Islamkritiker abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Die Herrschenden behandeln den Feind als Freund

  1. Pingback: Das Staatsoberhaupt behandelt den Feind als Freund | Etzel's Blog

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s