Ralph Giordanos 10 Thesen wider das illusionäre Gutmenschentum

Seit Wochen wird die Republik in argumentative Nebelschwaden gehüllt, um die Argumente Thilo Sarrazins zu diskreditieren. Die überwältigende Zustimmung der Bevölkerung aufgrund eigener Erfahrung und gesundem Menschenverstand ist der Super-Gau für die Multikulti-Illusionisten aller Parteien und Lager. Die Leute haben es satt, sich weiter für dumm verkaufen zu lassen. Jetzt hat sich wieder der unverwüstliche Ralph Giordano zu Wort gemeldet und mit zehn knalligen Thesen den Nebel verscheucht. Sichtbar wird der ganze Diskussionsstau, der dieses Land lähmt – und daß Sarrazin recht hat, solange sich daran nichts ändert.

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WELT-Online 19.9.2010

Ralph Giordano

Die Gutmenschen und die dunklen Seiten des Islam

In Deutschland geben Sozialromantiker und Beschwichtiger den Ton an, sagt Ralph Giordano und stellt zehn Thesen zur Integrationsdebatte auf.

1. Solange gebildete, berufsintegrierte und akzentfreies Deutsch sprechende Muslima in Talkshows mit wirklichkeitsfernen Sätzen wie „die Frage der Integration stellt sich gar nicht“ so tun, als sei ihr Typ exemplarisch für die muslimische Minderheit in Deutschland und die Gleichstellung muslimischer Frauen eben um die Ecke – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

2. Solange diese Vorzeige-Muslima sich lieber die Zunge abbeißen würden als einzugehen auf das, was kritische Muslima so authentisch wie erschütternd berichtet haben über den Alltag der Unterdrückung, Abschottung und Ausbeutung, der Zwangsehe und Gefangenschaft muslimischer Frauen und Mädchen bis hin zu der unsäglichen Perversion der „Ehrenmorde“ – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

3. Solange widerstandslos hingenommen wird, dass Moscheen in Deutschland nach Eroberern der türkisch-osmanischen Geschichte benannt werden, nach Sultan Selim I. oder, wie im Fall der sogenannten Fatih-Moscheen, nach Mehmet II., dem Eroberer von Konstantinopel – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

4. Solange höchste Verbandsfunktionäre, wie der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland, der Deutsch-Syrer Aiman Mazyek, vor laufender Kamera und Millionen Zuschauern erklären können, Scharia und Grundgesetz seien miteinander vereinbar, ohne sofort des Landes verwiesen zu werden – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

5. Solange rosenkranzartig behauptet wird, der Islam sei eine friedliche Religion, und flapsig hinweggesehen wird über die zahlreichen Aufrufe des Koran, Ungläubige zu töten, besonders aber Juden, Juden, Juden – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

6. Solange die weitverbreitete Furcht vor schleichender Islamisierung in der Bevölkerung als bloßes Luftgebilde abgetan wird und nicht als demoskopische Realität ernst genommen – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

7. Solange von hiesigen Verbandsfunktionären und türkischen Politikern penetrant auf Religionsfreiheit gepocht wird, ohne jede parallele Bemühung um Religionsfreiheit in der Türkei – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

8. Solange nicht offen gesprochen wird über islamische Sitten, Gebräuche und Traditionen, die mit Demokratie, Menschenrechten, Meinungsfreiheit, Gleichstellung der Geschlechter und Pluralismus nicht vereinbar sind – so lange hat Thilo Sarrazin Recht.

9. Solange die großen Themen der Parallelgesellschaften wie Gewaltkultur, überbordender Nationalismus, offener Fundamentalismus, ausgeprägter Antisemitismus und öffentliches Siegergebaren mit demografischer Drohung nicht zentrale Punkte des nationalen Diskurses sind – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

10. Solange Deutschlands Sozialromantiker, Gutmenschen vom Dienst, Pauschal-Umarmer und Beschwichtigungsapostel weiterhin so tun, als sei das Problem Migration/Integration eine multikulturelle Idylle mit kleinen Schönheitsfehlern, die durch sozialtherapeutische Maßnahmen behoben werden können – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

Postskriptum

Ein integrationsfördernder Vorschlag: Wenn denn das offene Haar der Frau die männliche Begierde weckt, wäre es da nicht besser, den Männern Handschellen anzulegen, als den Frauen das Kopftuch zu verordnen?

WELT-Online 19.9.2010

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15 Antworten zu Ralph Giordanos 10 Thesen wider das illusionäre Gutmenschentum

  1. heidelbeer schreibt:

    Jede einzelne These von Giordano ist richtig, wichtig und muss verbreitet werden!

  2. C.P. schreibt:

    Absolut richtig ! Stimme ebenfalls jeder einzelnen These zu !

  3. tom schreibt:

    Fakt ist in meinen Augen…

    …dass ein nicht unwesentlicher Anteil der deutsch/europäisch genannten Kulturwelt durch den Islam positiv beeinflusst wurde. Hätte die hochentwickelte Kultur des Morgenlandes um die erste Jahrtausendwende nicht die Schätze der Antike bewahrt und gepflegt, während das Abendland im religiösen Fanatismus komplette Bibliotheken verbrannte, wüßten wir heute nicht mehr, wer Cicero, Homer und Sokrates war.

    …die heutige Definition des Nationalen speziell in Deutschland auf einem Selbstverständnis beruht, wie es sich erst im 19. Jahrhundert in Folge der Napoleonischen Invasion und der französischen Kulturherrschaft an den Herrscherhäusern entwickelt hat. Vorher waren nur zersplitterte und nicht selten verfeindete Fürstentümer, die trotz gemeinsamen Kaisers schwerlich eine Nation genannt werden können. Durch Kriegs- und Hungersnotbedingte Völkerwanderungen ist eine ethnologische Volksdefinition reine Fiktion.

    …der Islam in der Tat derzeit in vielen Fällen als Vehikel zum Transport extremer Positionen benutzt wird. Dies hängt meiner Meinung nach stark damit zusammen, dass es im Konzept des Islam keine Institution (wie einen Papst) gibt, die es ermöglichen würde, sich von solchen Positionen zu distanzieren. Letztlich kann nur jeder Einzelne für sich sprechen und sich in persona distanzieren.

    …weite Kreise des Islam sich noch mit mittelalterlichen Denkmodellen definieren. Im Zuge einer weiteren Internationalisierung wird man zwangsläufig einen ähnlichen Schritt wie die europäische Aufklärung gehen müssen, um glaubhaft zu bleiben. So wie in der Bibel-Auslegung wird man auch den Koran als moralische Richtschnur definieren und vom Versuch abgehen, eine wortwörtliche Umsetzung in die Praxis umzusetzen.

    Ständige Vorwürfe an Muslime und muslimische Systeme sind menschlich verständlich, geben jedoch nur Wasser auf die Mühlen der Radikalen. Besser ist praktisches Vorleben anstrebenswerter Tugenden wie Toleranz und Einwirken in einem Sinne, der es politischen und weltlichen Entscheidungsträgern ermöglicht, Modernisierungsschritte anzustoßen, ohne das Gesicht zu verlieren. Jede dieser unerträglichen Stammtischdiskussionen ist kontraproduktiv.

  4. Detlef Bricher schreibt:

    mit Schöngeist über alles, sind die gemeind die in der Realität nicht angekommen sind ,
    u. die Meinung von Herrn Giordanos nicht respektieren können.

  5. tom schreibt:

    Wenn ich auch die Meinung Herr Giordanos respektiere, muss ich sie mir doch nicht widerspruchslos zu Eigen machen…

    Herr Giordano und seine Anhänger möchten bitte bei ihren Überlegungen folgende Aspekte mit einbeziehen:

    Wir schreiben in unserer Nation in lateinischen Buchstaben, rechnen mit arabischen Ziffern, die Überzahl der Deutschen bekennt sich zu einer Religion, die vor Jahrtausenden als kleine Sekte im fremden Palästina entstanden ist…

    Damit will ich aufweisen: Integration wurde in der Geschichte der Kulturen durch Handel und Völkerwanderungen bereits immer praktiziert. Je toleranter und souveräner beide Parteien hierbei aufeinander eingingen und miteinander umgingen, umso wohlhabender und erfolgreicher zeigt sich die betreffende Epoche in der Rückschau.

    Keine Kultur, Nation oder menschliche Gruppierung ist ohne Äußere Einflüsse entstanden. Selbst die Kernbotschaften und viele Erzählungen der Bibel finden sich in Schriften, die tausende Jahre älter sind, sind also Plagiate Assyrischer und Sumerischer Schriften.

    Vor diesem Hintergrund ist es eine in meinen Augen eine Farce, von einer Bedrohung für unseren Kulturkreis zu sprechen, da sich unsere Kultur allenfalls einige wenige Jahrzehnte zurückfolgen lässt und selbst in dieser Zeit stark von Außen beeinflusst wurde. Man betrachte nur, wie nachhaltig die amerikanische Kultur Deutschland während der Besatzungszeit in den letzten 50 Jahren geprägt hat…

    Gut, dass es solche Foren gibt, um Argumente auszutauschen. Für sachliche Entgegnungen bin ich dankbar.

    • Leo schreibt:

      Lieber Tom, ich habe 10 Jahre in einem Islamisierten Kitz in Nort Neuköln Berlin gelebt, ich muste mit ansehen wie Besucher der Loveparade die etwas leicht bekleidet waren, an einen Obststandt nicht bedient worden, das Sie gegen die dort herrschente Islamische Leitkultur verstossen haben, hier handelt es sich nicht um Kulturelle inspiration die uns alle befruchtet sondern um Besatzer gehabe.

      • tom schreibt:

        Solche Probleme gibt es immer dann, wenn gesellchaftliche Extrempositionen zusammentreffen. Hätte den Loveparade-Besuchern in einem oberbayerischen Bauerndorf auch passieren können.

        Durch Ausgrenzung und Intoleranz wird die Ghettoisierung nur verstärkt. Was war zuerst? Henne oder Ei?

  6. Leo schreibt:

    Lieber Tom, ich gebe dir ja recht! aber du hast eine gutmenschliche Extremposition ,
    du solltest als Hauptschüler an einer Bln. Neuköllner Hauptschule sein, da bist du die Ausbegrenzte Kartoffel (Deutscher) bzw. der Schweinefleischfresser ( von Schweinefleisch wird man homosexuell , in dem Weldbild dieser Schüler- Migranten)
    im übrigen benutzt du negative Klischess gegenüber Bayer,n das charmande Bergvölkchen passt wohl nicht in deinem Gutmenschlichen Meinungskomplex sprich Mainstream den du Schulmeisterlich zu geltung bringst! jeder der deine Meinung nur bedingt Vertilgt ist entweder Bayer oder gleich in der rechten Ecke.

  7. tom schreibt:

    Zunãchst: Ich bin selbst Bayer und gestehe Menschen zu, Ressentiments gegen andere Kulturen und Weltbilder zu haben. Auch ich bin nicht frei davon und würde sicherlich einen Kunden, der meinem alltäglichen Umfeld entstammt lieber bedienen als einen unflätigen Hooligan oder einen hochgestochenen Neureichen. Der Grund läge hier allerdings sicher in dem Unterschied, wie man miteinander umgeht.

    Wenn Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Rasse oder Weltanschaung diskreminiert oder polemischer Hasspropaganda ausgesetzt werden, ist meine persönliche Toleranzgrenze erreicht und wir kommen wieder auf eine persönliche Schiene, die entweder darin mündet, dass man sich aus dem Weg geht oder gegenseitig zu überzeugen versucht.

    Irgendwie und durch irgendjemanden muss diese Spirale gegenseitiger Ignoranz durchbrochen werden und man muss den Umgang miteinander üben (dieses Wort meine ich wörtlich).

    Wir leben als Exportnation mit und von unseren Mitmenschen in anderen Ländern. Wenn wir das nicht schaffen, sind wir recht bald wirtschaftlich am Ende und derreichen als gekapselter, selbstversorgender Agrarstaat das Niveau, das von den Siegermächten vor Durchsetzung des Marschallplans für uns vorgesehen war. Ohne nennenswerte Industrie – ohne Exportpartner, überholt von China, das noch weis, dass man nicht die Hand beisst, die einen füttert.

    Ein Zitat, über das sich gut meditieren lässt isr:
    Auge um Auge – lässt die ganze Welt erblinden.

    Irgendjemand muss den Anfang machen. Ich sehe uns in der stärkeren Position dazu, auf die Menschen guten Willens, die es zweifelsohne in anderen Kulturen gibt freundlich zuzugehen und damit den Anstoß zu einem besseren Miteinander zu geben. Jeder kleinste Kontakt zählt. Jede Geste und jede Begegnung führt zu einem bleibenden Eindruck bei dem Gegenüber, verändert dessen Meinungsbild von „den Deutschen“ und resultiert wieder in entsprechender Re-Aktion, was wiederum das Gehirn des gegenübers beeinflusst und dessen Meinungsbild ein Stück weit zum Positiven oder zum Negativen biegt. Wir bestimmen selbst, wie wir künftig wahrgenommen werden. Wir müssen nur die Kraft aufbringen, den ersten Schritt zu machen… meine feste Überzeugung.

  8. Leo schreibt:

    Lieber Tom wir tauschen , ich ziehe ins Bürgerliche Bayer,n du ziehst nach Nord Neukölln, ich nehme deine Bürgerliche Grünhaltung an , du darfst in Sachen vernunft und Gutmenschlichkeit in Berlin Missionieren, nach 5 Jahren tauschen wir wieder die Plätze, ha ha möchte dan deine Meinung hören, was du schreibst ist sympathisch durchaus! aber hast du wirklich schon mal in einem Islamgetto gelebt.

  9. tom schreibt:

    Lieber Leo.

    Vielen Dank für das freundliche Angebot. Berlin ist immer eine Reise wert.

    Du hättest es sicher aber auch in Bayern schwer. Wir leben in einem kleinen Dorf nur wenige Kilometer von einer Metropol-Region entfernt, in dem man nur eine Chance auf Akzeptanz hat, wenn man mindestens in zweiter Generation in diesem Dorf geboren ist. Sobald auch nur einer der Partner von Außerhalb kommt, ist die Familie nicht mehr gesellschaftlich akzeptiert.

    In der Praxis sieht das dann so aus, dass bereits vor Aufnahme in den Kindergarten durch priviligierte Kreise beschlossen wird, welche Kinder gemeinsam eine Gruppe bilden. Kindergärtner(innen), die sich gegen diese Entscheidung stellen, haben kein leichtes Schicksal. Der „Rest“ der Kinder (sozial schwache Familien, Problemkinder, Zugezogene) kommen in eine „Aussätzigenklasse“ – selbst der Kontakt zu diesen Kindern wird den eingeborenen Kindern untersagt.

    Du siehst: Intoleranz und Ausgrenzung gibt es nicht nur zwischen religiösen oder ethnischen Gruppen. Umso schlimmer finde ich, wenn ein so allgemein menschliches Phänomen nur in diese eine Richtung problematisiert wird und eine Bevölkerungsgruppe des Vorwurfs der mutwilligen Separation schuldig gesprochen wird, selbst wenn der Grund möglicherweise darin liegt, dass sie sich aufgrund schlechter Erfahrung mit der originären Bevölkerung oder sich aus Gründen kultureller Identifikation in einen bestimmten Stadtteil zusammenfindet, um ein wenig Heimatgefühl zu spüren.

    Wenn die gesamtgesellschaftliche Akzeptanz nicht da ist, wird Integration nicht funktionieren können. So leben sich die Bevölkerungsgruppen mehr und mehr auseinander, was zu immer heterogeneren Bevölkerungsgruppen führt.

    Liebe Grüße

    Tom

  10. Leo schreibt:

    Hallo Tom, ich bin in Bayer,n aufgewachsen u. komme aus einfachen Verhältnissen,
    Flüchlingskind ,hatte nicht all zu großen Kontakt zu den besser gestellten in meinen Dorf, habe nicht mal eine Lehrstelle bekommen, da meine schulischen Leistungen nur unter -durchschnittlich waren, da in meiner Schulklasse 40 Kinder unterichtet wurden, und der Apotheker Sohn der Klassen beste war, dieser ging natürlich auf eine weiterführente Schule , ich bin dan ohne Schulabschluss von der Schule, in die Fabrik, bin dan mit 18 nach Berlin abgehauen um dieser neo Konservativen , Welt zu entfliehen , in Berlin bin ich auf Bildungsbürger gestossen die sich über meine Mundart lachten u. Menschen aus Bayer,n führ dumme Landeier verkauften und gleichzeitig ihre große Toleranz feierten, ich lebte wie viele junge zugereiste in Berlin Kreuzberg, ab 1990 wurde dieser Bezirk von der Grünen Mittelschicht erobert und Genrifiziert, das bedeutet das Arbeiter aus dem Kitz verträngt wurden, die Mieten stiegen u. Luxus Bioläden aufmachten, diese arogante Oberschicht aus Intulektuellen, predigten Multi Kulti! schickten aber ihre Kinder in private Kinderhorte bzw. ins priv. Gymnasium, da Ihnen bewusst ist was Bildung bedeutet, die Armen Deutschen Arbeiterkinder gehen auf relativ schlechte Hauptschulen, in diesen Hauptschulen sind sie in der Minderheit u. haben nicht,s zu lachen, aufgrundt dieser verhältnisse bin ich nach Brandenburg gezogen, in ein kleines Dorf, habe dort ein Bioholzhaus gebaut, und bin
    der Wessi, die Kondakte zu den Dorfbewohnern waren sehr schwierig bis ablehnend, ich weiß was Migration bedeutet, ich habe darauf hin mein Haus verkauft und bin nach Thailand ausgewandert in Thailand müssen Farangs – Weisse ca. 14.000 € auf einer Bank hinterlegen um ein visa zu erhalten, dieses muß jedes Jahr verlängert werden mit prüfung des Bankkontos, da mein kleines Geschäft in der Nebensaison nur wenig Geld einbrachte, muste ich das Visa Garantie- Geld teilweisse aufbrauchen,
    und habe dadurch meinen Visa anspruch verloren und muste das Land inerhalb von 30 Tagen Verlassen, da arme Ausländer in Thailand nicht geduldet sind , jetzt lebe ich in Berlin Neukölln wo 50% der armen Bevölkerung inkl. Migranten seit fast 2- Generationen Sozialleistungen beziehen, ich persönlich habe glück und noch einen Arbeitsplatz, und bin Gast unter Fremden, statt süsse Thaimädchen sehe ich jetzt Frauen im Ganzkörper Schleier sprich Burka, da kann man angst bekommen. Schöne grüsse nach Bayern.

  11. tom schreibt:

    Hallo, Leo.

    Beeindruckende Lebensgeschichte. Das könnte Stoff für einen Bestseller sein. Du solltest ernsthaft darüber nachdenken, daraus ein Buch zu zimmern. Wenn Dir so etwas nicht liegt, kann ggfs. ein Ghostwriter gegen Beteiligung aktiv werden.

    Unabhängig von der Tragik, die in den Schicksalswendungen steckt, glaube ich, daß Du mehr Lebenserfahrungen gesammelt hast, als die meisten Menschen in fünf Leben sammeln können.

    Mir ist es ähnlich ergangen, allerdings aufgrund ander Ursachen. Ich war beruflich in vier komplett unterschiedlichen Branchen unterwegs, jeweils für lange Jahre. Derzeit plane ich wieder einen radikalen Wechsel. Wenn auch nicht alles optimal lief, konnte ich doch selbst ökonomisch unrentable Geschäftsmodelle als Erfolg verbuchen, da ich die dort erworbene Lebenserfahrung an anderer Stelle wieder zu meinem Vorteil einsetzen konnte. Ich mußte jedoch bereit sein, hohe Risiken einzugehen und immer mal wieder einen Neustart hinzulegen, um neue Herausforderungen zu finden und nich in Unterforderung unterzugehen.

    In der Summe verbuche ich mein Leben als erfolgreich, wenn auh reichlich unkonventionell….

    Damit herzliche Grüße zurück nach Berlin.

    Tom

  12. Pingback: Die andere Gefahr von rechts - Seite 16 - SciFi-Forum

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