Sarrazin & die SPD – oder: „Die Bombe lieben lernen“

Siggi Pop im Banne Allahs

Die erbärmliche Vorstellung unseres Polit-Establishments in der Causa Sarrazin wird als ein Wendepunkt in die deutsche Demokratiegeschichte eingehen. Größter Verlierer ist neben der Bundesbank die SPD. Die einstige Volkspartei entfernt sich noch weiter vom Volkswillen. Dieser Weg ist seit 30 Jahren vorgezeichnet.

Ein Blick auf den früheren Pop-Beauftragten der SPD und heutigen Vorsitzenden der Partei, Sigmar Gabriel, zeigt, wohin die Reise gehen dürfte. Wer Maßstäbe, Weltbild oder Geschmack des gelernten Lehrers nicht trifft, wird schnell in die Ecke gestellt und abserviert. Unvergessen, wie „Siggi Pop“ sich 2003 zur Auflösung der bis dahin erfolgreichsten deutschen Pop-Formation „Modern Talking“ äußerte: Das sei „seit langem überfällig“ und entspreche „seinem Musikgeschmack“. Schon als Ministerpräsident habe er dafür gesorgt, dass Dieter Bohlen das Bundesverdienstkreuz verwehrt wurde.

Klingt irgendwie bekannt, nur ist heute alles ein paar Nummern größer. Der Mann wächst eben mit seinen Aufgaben und damit auch seine Intoleranz und intellektuelle Überforderung. Sarrazins Argumente entsprechen nicht Gabriels Politikgeschmack, also sind sie „dämlich“. Setzen, fünf, der Kerl muß raus. Mehr fällt dem Oberlehrer an der Spitze der einstigen Volkspartei nicht zu den Thesen seines (noch) Parteifreundes ein, die einen Widerhall im Volke finden, wie nichts, was in den letzten Jahrzehnten von Politikerseite kam.

Foto: PI (klick!)

Und genau das ist dann wieder für den Pop-Dialektiker der Beweis dafür, daß nicht der Dialektiker, sondern – das Volk dämlich ist. Die SPD-Basis ist mit überwältigender Mehrheit pro-Sarrazin? Dann sind diese PGs natürlich auch dämlich. Siggi hat die linke Mär von der „gesamtgesellschaftlichen Bewußtlosigkeit“ (Dutschke) der Massen natürlich perfekt verinnerlicht. Man muß „den Menschen“ nur ordentlich auf die Sprünge helfen, dann spuren sie schon. Alles nur ein Kommunikationsproblem: „Wir müssen unseren Standpunkt einfach besser rüberbringen“.

Ach Siggi, das kommt zu spät. Das war einmal. Wir haben uns lange genug von Euch da oben manipulieren und vorführen lassen, während das Land ringsum immer unwirtlicher und fremder wurde. Taube Ohren hattet ihr für unsere Sorgen, unseren gesunden Menschenverstand habt ihr für krank erklärt. Ja, die Wirklichkeit selbst habt ihr für abgesetzt erklärt, um Euch ihr – und uns – nicht stellen zu müssen (s. Krise in den Köpfen).  Aber jetzt ist der Geist aus der Flasche – und dahin kriegt ihr ihn auch nicht mehr zurück. Ihr seid die Herrschenden von gestern, und nun hört die Signale: „Der Wind der Freiheit weht“. Thilo Sarrazin wurde zum „Kronzeugen der Anklage breiter Bevölkerungsschichten“ (FAZ) gegen Euch und Eure zerstörerische Politik der Illusionen, der Volksferne, der Unterdrückung jeder klärenden Diskussion. Das drängende Zukunfts-Thema Zuwanderung habt ihr aus den Wahlkämpfen verbannt. Demokratieabbau aus Angst vor uns Wählern. Ihr wähltet den Nachtwächterstaat metternichschen Angedenkens. Wir wählten die Abstimmung mit den Füßen und liefen Euch in Scharen davon. Und ihr fragt noch blöde, warum. Man habe doch die von Sarrazin beschriebenen Defizite längst erkannt, jammert nun einer der Euren. Wir haben nichts davon bemerkt. Oder wo habt ihr etwas gegen das selbstangerichtete Debakel dieses Staates unternommen, der uns täglich fremder wird? Wir sind klarer als ihr Ewiggestrigen denkt. Ihr seid die Leute von gestern. Wir wollen Euch nicht mehr, wir wählen Euch nicht mehr.

Und der Witz an der Geschicht‘?

Hätte Siggi der Gesinnungs-Vopo wirklich Rückgrat und echte Überzeugungen, dann säße er jetzt ganz schön in der Klemme. Dann müßte er nämlich nicht nur noch lebende SPD-Granden der Vergangenheit wie Helmut Schmidt und Friedhelm Farthmann exkommunizieren, sondern posthum auch Willy Brandt, Heinz Kühn und andere. Die haben im Kern schließlich nicht viel anderes als Sarrazin gesagt, z.T. sogar noch pointierter. Allerdings waren das Zeiten, als die Siggi Pops der Volksrepublik Deutsch-Multikultistan sich noch nicht trauten, allen Andersdenkenden den Mund zu verbieten.

Fortsetzung 1 Die Vorläufer Sarrazins in der SPD: Brandt, Schmidt, Kühn, Börner u.a.

Fortsetzung 2 Wie die 68er die „tickende Zeitbombe“ Zuwanderung lieben lernten

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Lieber Sigi!

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Eine Antwort zu Sarrazin & die SPD – oder: „Die Bombe lieben lernen“

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