Vorwort zu Wilfried Puhl-Schmidt: Islam & Gewalt“

Islamlobbyisten wie Aiman Mazyek betreiben Propaganda mit Hilfe kleinerer und größerer Flunkereien und geschickter Ablenkungsmanöver, die den Koran sowie dessen Verkünder im milden Lichte friedvoller Herzensfrömmigkeit erscheinen lassen sollen. Nun gehört das Täuschen Andersgläubiger (Taqiya 1|Taqiya 2 ) zum Wohle des Islam und seiner Ausbreitung bekanntermaßen zu den religiösen Pflichten eines jeden Mohammedaners. Insofern ist Herrn Mazyek kein Vorwurf zu machen: Er tut nur seine Pflicht. Unsere Pflicht als verantwortungsvolle Bürger einer offenen, freiheitlich-rechtsstaatlichen Gesellschaft wiederum ist es, die von Herrn Mazyek zur Beruhigung der deutschen Öffentlichkeit vorgebrachten Argumente auf ihren Tatsachengehalt hin zu überprüfen sowie generell eine Antwort auf die Frage zu finden, ob eine weitere Ausbreitung der Religion des „Propheten mit dem Schwert“ (Macchiavelli) in unserer Gesellschaft wünschenswert ist.

Es ist dem katholischen Theologen und Menschenrechtsaktivisten Wilfried Puhl-Schmidt zu danken, daß er die Predigt des Herrn Mazyek in einem offenen Brief Punkt für Punkt einer kritischen Sichtung unterzieht und den Verfasser mit einem ganzen Bündel ungeklärter Fragen konfrontiert. Im Kern geht es, sagt Herr Mazyek, um die Notwendigkeit einer „muslimischen Selbstkritik“ und die Korrektur „muslimischen Fehldenkens“, kurz, um „einzelne Muslime“, die auf einen „Jakobiner-Islam“ zusteuerten, der mit dem wahren Islam nichts zu tun habe. Damit lenkt Herr Mazyek geschickt vom Hauptproblem ab, und das heißt Koran. Hier setzt die Kritik von Wilfried Puhl-Schmidt an. Das heilige Buch der Muslime enthält 67 Aufforderungen zur Gewalt gegen Nicht-Muslime (Falaki: Kampfbefehle Allahs im Koran. Warum Muslime gegen Ungläubige kämpfen müssen). Es ist zutiefst unredlich, so zu tun, als habe das nichts mit der Gewalt im Namen Allahs zu tun, wie sie inzwischen auch unsere Gesellschaft erreicht hat. Herr Mazyek will, daß wir uns für den Islam öffnen. Dabei ist noch nichteinmal die Frage geklärt, ob es überhaupt eine Vereinbarkeit unseres Grundgesetzes mit einer Politreligion gibt, die auf einer eigenen Staatsordnung beruht, ihrerseits die Religionsfreiheit ablehnt und darauf abzielt, die Rechtsordnung, der sie ihre freie Ausübung verdankt, zu beseitigen (Raddatz: Von Allah zum Terror, S. 295). Um eine solche Übereinstimmung herbeizuführen, betont der Göttinger Arabist Tilman Nagel, „müssten wesentliche Partien des Korans und der Prophetenüberlieferung für nicht mehr gültig erklärt werden; insbesondere den zahlreichen Koranstellen und Prophetenworten, die zur Gewaltanwendung gegen Andersgläubige auffordern … und den absoluten Geltungsanspruch des Islam verfechten, sowie den ebenfalls zahlreichen Belegen für die inferiore Stellung der Frau wäre ohne Wenn und Aber die ewige Geltung abzusprechen“ (Nagel: Kann es säkularisierten Islam geben?, S. 19). Hier an einen Hauptvertreter des Islam in Deutschland die richtigen Fragen zu stellen, ist das Verdienst der vorliegenden Broschüre von Wilfried Puhl-Schmidt.

Wilfried Puhl-Schmidt: Islam und Gewalt. Offener Brief als Antwort auf eine „Predigt“ des Generalsekretärs des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) Aiman Mazyek; Wertheim 2008 [Schriftenreihe der Bürgerbewegung Pax Europa]

Gegen eine Schutzgebühr von 2 Euro zu beziehen von:

Bürgerbewegung PAX EUROPA e.V.
Postfach 06

D- 75046 Gemmingen

pax_europa@web.de
fon 07267- 911940
fax 01212- 691194000

1 Kommentar »

  1. claude roze sagte

    Unfortunately my German is quite inexistent, but I heard your interest re Islam through Pere Gilbert. I w’d love to reconnect with you if possible. Claude

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag · TrackBack URI

Kommentar schreiben