+++ SCHÄUBLE & EL-ZAYAT +++

Hätte der Innenminister wissen wollen, hätte er wissen können, mit wem er sich da einläßt – und von wem er sich öffentlich vorführen ließ, als er die Anwesenheit des ungebetenen Gastes Ibrahim El-Zayat auf der sog. Deutschen Islamkonferenz duldete (Spiegel: Ungebetener Gast verstört Schäubles Islam-Runde | FAZ: Trojanisches Pferd).

Der für die innere Sicherheit zuständige Minister hat sich offenbar nie dafür interessiert, warum vor sechs Jahren radikale Moslems Himmel und Hölle und vor allem deutsche Gerichte in Bewegung setzten, um das Buch „Der Krieg in unseren Städten“ von Udo Ulfkotte zu verhindern. Ab S. 30 hätte Wolfgang Schäuble dann Einzelheiten über „Das Netzwerk der Familie El-Zayat“ lesen können, und im Folgekapitel „Unterwanderung, Tarnung, Geldwäsche“ Hinweise auf eben jene Delikte, die seinem „Dialog“-Partner nun vorgeworfen werden.

Da Ulfkottes Buch 2003 von den Islamisten vom Markt geklagt wurde, konnte sich Dr. Schäuble allerdings nicht informieren. Diese Entschuldigung gilt nun aber nicht mehr, da inzwischen „Der Krieg in unseren Städten“ online erschienen ist. Jeder in diesem Land, der wissen will was gespielt wird, kann sich dort selbst ein Bild machen.

Außerdem:

Was uns die Medien über El-Zayat verschweigen

Interessant ist hier auch Kommentar Nr. 7:

talkingkraut (23. Mär 2009 23:54)

In einer normalen Demokratie müsste ein Innenminister seinen Hut nehmen, wenn er sich mit Terroristen an einen Tisch setzt und mit ihnen darüber verhandelt, wie man das Grundgesetz shariakompatibel machen kann. Es dürfte auch der Innenminister sein, der dem Staatsfernsehen verbietet, über die Vorwürfe gegen El Zayat zu berichten.

Die Chancen für eine Anklage gegen Schäuble wegen Landesverrats sind auf jeden Fall gestiegen. Es dürfte der § 100 StGB ‘Friedensgefährdende Beziehungen’ greifen.

Und:

Schäuble = Türöffner der Islamisierung Europas

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FAZ 3. April 2009, S. 10

Ralph Giordano

Schluss mit der deutschen Feigheit!

Verdacht der Bildung einer kriminellen Vereinigung, der Unterstützung gewaltbereiter islamistischer Organisationen, des Betrugs, der Urkundenfälschung und Geldwäsche – deswegen ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft gegen Ibrahim El-Zayad, auch Deutschlands „Herr der Moscheen“ genannt, den Spitzenfunktionär der „Islamischen Gemeinschaft in Deutschland“ sowie gegen einen führenden Funktionär der ebenfalls vom Verfassungsschutz beobachteten Organisation „Milli Görüs“. Jetzt fliegen die professionellen Kreidefresser auf, jetzt zeigt sich, dass sich der politische Islam letztlich nicht verstellen kann, jetzt kommt hinter den Kulissen notorischer Abwiegelung sein wirkliches Programm ans Tageslicht: die Langzeitstrategie einer schleichenden Islamisierung im Herzen Europas. Da ist eine destruktive Macht am Werk, die jenseits von Lippenbekenntnissen den freiheitlichen Errungenschaften des demokratischen Verfassungsstaates feindlich gegenübersteht. Es liegt im innersten Interesse der muslimischen Minderheit, sich von diesen tief integrationsfeindlichen Kräften zu distanzieren, sie zu überwinden und unschädlich zu machen – Voraussetzung für eine Eingliederung, die diesen Namen verdient hätte, und für jene dauerhafte Allianz zwischen den Gutmeinenden der Mehrheitsgesellschaft und der Minorität, ohne die gar nichts ginge.

Das bedeutet aber: Klartext! Also endlich Schluss gemacht mit der deutschen Scheu, ja, der deutschen Feigheit, Kritik am Islam und dem inflationären Bau von Großmoscheen zu üben; Schluss mit der Blauäugigkeit einer von der Regierung einberufenen „Islamkonferenz“, an deren Tisch in Gestalt muslimischer Verbandsfunktionäre potentielle Zerstörer der demokratischen Republik sitzen und sich eins ins Fäustchen lachen, weil ihnen Freiheiten gewährt werden, die sie sofort abschaffen würden, wenn sie könnten, wie sie wollten. Schluss vor allem aber mit dem niederträchtigsten aller niederträchtigen Totschlagargumente der Political Correctness, dem „Wer sich islamkritisch äußert, ist ein Rassist und macht die Sache der Nazis von heute“: Nein und dreimal nein!

Man braucht kein Überlebender des Holocaust zu sein, um mit
Selbstbewusstsein auf seiner kulturellen Selbstbehauptung zu bestehen. Was sind das für Leute, die mit Erfolg versuchen, ein ganzes Volk in Kritikstarre zu versetzen, jede Hinterfragung in eine Beleidigung zu verfälschen und den moralischen Cicerone zu mimen? Ich habe sie „Gutmenschen vom Dienst“ genannt, „deutsche Pauschalumarmer“, „xenophile Einäugige“, „Multikulti-Illusionisten“ und „Beschwichtungsapostel“. Es ist genau jene Spezies von Zeitgenossen, deren Philosophie in die Misere der bisher gescheiterten Integrationspolitik geführt hat, die aus Furcht, ausländerfeindlich geschimpft zu werden, bei der Einwanderung von Millionen alle berechtigten Eigennutzinteressen des Aufnahmelandes außer Acht gelassen haben. Hier muss der politischen Klasse, und zwar parteiübergreifend, der Vorwurf gemacht werden, den aus der Nazizeit nachwirkenden Schulddruck für die eigene verdrängerische Position instrumentalisiert zu haben. Dabei bleibt es die Ehre der Nation, jeden Eingewanderten, Fremden oder Ausländer gegen die Pest des deutschen Rechtsextremismus und seiner Sympathisanten zu schützen, gleichzeitig aber auch bürgerliche Pflicht, sich gegen ihr muslimisches Pendant zu wehren.

„Ibrahim El-Zayad“ und „Milli Görüs“ sind nur die Codewörter jenes größeren Konfliktes zwischen zwei Kulturkreisen von höchst unterschiedlichem Entwicklungsstand – dem judäo-christlichen, der in den letzten fünfhundert Jahren mit Renaissance, Aufklärung und bürgerlichen Revolutionen einen gewaltigen Sprung in die Moderne getan hat, während der andere, islamische Orbit nach kulturellen Höchstleistungen, die Europa nur beschämen konnten, seither auf verstörende Weise stagniert.

In dieser Auseinandersetzung sehe ich mich an der Seite kritischer Muslime – wider die deutsche Duckmäuserei.


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