Im letzten Beitrag ging es um die Frage, ob Frau Merkel ihre Serie fortsetzt und zu Hause erst starke Sprüche klopft, um dann im Kreis der Kollegen einer weiteren Aufweichung der Stabilitätsprinzipien doch zuzustimmen. Spannende Frage: Wird sie weiter dem wortbrüchigen Kurs folgen, der jene Versprechungen für ungültig erklärt, mit dem die skeptischen Deutschen für die Zustimmung zum Euro geködert wurden?
Hans D. Barbier, der Vorsitzende der Ludwig-Erhard-Stiftung titelte in dieser Woche seine FAZ-Kolumne “Zur Ordnung” (14.12.2010) mit dem pessimistischen Satz
Es gilt das gebrochene Wort
“Die Datierung der Gipfeltreffen ist zur Datierung einer Reise ins ökonomische … Abseits geworden. [...] Am Euro hängt der Geruch der Unaufrichtigkeit. [...] Bis der Euro an sein verdientes Ende gekommen sein wird, gilt das gebrochene Wort.”
In dieser Woche wird sich endgültig entscheiden, wes Geistes Kind und welchen Formats unsere Bundeskanzlerin ist. Sollte sie auch bei den Euro-Bonds einknicken, dürfte sie im aufgeklärten Teil der Bevölkerung zumindest jeden Kredit verspielt haben.


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