Archiv für Mai, 2008

Muezzin-Ruf: Alles nur Mussik oder was?

Kommenden Sonntag soll in der Basilika von Kloster Eberbach im Taunus bei Wiesbaden konzertant der Muezzinruf erschallen – im Rahmen einer Veranstaltung der Wiesbadener Musikakademie, sowie der Wiesbadener Musik- und Kunstschule: „Mass for Peace“, zusammen mit dem Jugend-Sinfonie-Orchester und dem Wiesbadener Knabenchor.

Quelle: Europäische Werte

Den Verantwortlichen scheint wie Üblich bei solchem interkulturellen Trallala die Bedeutung des Muezzin-Rufs in keinster Weise klar zu sein: Demonstration von Macht und Präsenz des Islam im „Haus des Krieges“. Ironie der Geschichte: ausgerechnet dort, wo die besten Weine des Landes Hessen lagern…

Wer gegenüber den Ahnungslosen Aufklärungsarbeit leisten möchte, wende sich bitte an:

Wiesbadener Musikakademie (WMA)

Hausanschrift: Schillerplatz 1 – 2
Postleitzahl/Ort: 65185 Wiesbaden
Telefon: 0611 / 313044
Fax: 0611 / 313918
E-Mail: musikakademie@wiesbaden.de

Wiesbadener Musik- und Kunstschule:

Telefon (0611) 33 30 22
Fax (0611) 31 39 18
wmk@wiesbaden.de

Kloster Ebersbach (kein geweihtes Kloster mehr; stellen nur Räume zur Verfügung)
D-65346 Eltville im Rheingau
Telefon +49 (0) 6723 / 9178 100 sowie -111, -112 oder -113
Fax +49 (0) 6723 / 9178 101
eMail info@klostereberbach.de

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Islamkritiker & Islamkritiker

Eine „Kritische Islamkonferenz“ soll in ein paar Tagen stattfinden. Weil einer der profiliertesten Islamkritiker aus dem im weitesten Sinne linken Spektrum in der falschen Zeitung schreibt, wird er ausgeladen. Weil die Veranstalter „Rechte“ sind? Nein, weit gefehlt. Das sind alles im weistesten Sinne Linke, also Leute, die immer das Wort „Toleranz“ im Munde führen, solange andere das dulden sollen, was auf ihrer Agenda steht.

Was hat nun der Missetäter getan? Sein Vergehen besteht darin, daß er regelmäßig für die konservative Wochenzeitung „Junge Freiheit“ schreibt, die den Linken seit langem ein Dorn im Auge ist, weil sie sich so nahrhaft vom politisch korrekten Dosenfutter abhebt, mit dem das Volk nach dem Willen derer, die die Weisheit mit Löffeln gefressen haben, abgespeist wird. Und warum schreibt der Missetäter dort (er heißt übrigens Rolf Stolz, ist Mitglied der Grünen und einer ihrer Mitgründer)? Er warnt vor der Islamisierung Europas, mahnt Besinnung auf die abendländischen Werte an, kurz: er ist ein linker Patriot, der ein Forum dort findet, wo die Toleranz noch zu Hause ist (wer sich ein eigenes Bild machen will, schaue ins JF-Archiv).

Ich habe Rolf Stolz zuerst durch eines seiner Bücher kennengelernt, „Kommt der Islam?“ (Teilexzerpt), dessen zentrale These sehr anschaulich in drei Kapiteln ausgebreitet wird, die darlegen, warum der Islam unvereinbar mit Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit ist, den Grundwerten der Aufklärung. Es ist bis heute das Buch, das ich – obwohl es schon über zehn Jahre alt ist – all jenen empfehle, die in die Thematik einsteigen wollen.

Später lernte ich Rolf Stolz auch persönlich kennen und traf einen sehr feinsinnigen, stets wohlüberlegt sprechenden Menschen, dem zuzuhören sich lohnt. Er war es dann auch, der auf dem Islamkritikertreffen des „Bundesverbands der Bürgerbewegung“ 2005 als Gastredner sein Konzept einer Regenbogenkoalition der Islamkritiker als breitgefächertes Aktionsbündnis demokratischer Kräfte vorstellte. Stolz wies dabei auch auf die Gefahr des Scheiterns eines solchen Bündnisses von Kräften höchst unterschiedlicher politischer und weltanschaulicher Couleur durch zu starke Betonung der Unterschiede hin. Offenheit, Toleranz und die Fähigkeit zum Aushalten von Konflikten seien gefordert.

Die nach ihrer zur Schau gestellten Intoleranz nur noch als „sogenannte kritische“ Islamkonferenz zu bezeichnende Versammlung, die da am Wochenende in Köln tagen will, hat sich schon vor Beginn der kritischen Solidarität partiell Andersdenkender und damit der Breitenwirkung beraubt. Mit Leuten, die wohltönend von ihrer „emanzipatorischen Zielsetzung“ reden, aber mit der kleinkarierten Engstirnigkeit Ewiggestriger handeln, ist kein Staat zu machen.

Dokumentation: Der eMail-Wechsel zwischen Rolf Stolz und der Vorbereitungsgruppe der Konferenz.

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BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA: Offener Brief an BIM Schäuble

Die Bürberbewegung Pax Europa hat auf das unsägliche FAZ-Interview mit Innenminister Schäuble vom 20. Mai 2008 mit einem offenen Brief reagiert, der es in sich hat. Dem für unsere Sicherheit Hauptverantwortlichen wird darin in scharfer Form und geschliffener Sprache vorgehalten, daß er Geert Wilders’ provokante, aber tatsachengerechte Anprangerung von Gewalt durch die Gegenüberstellung von Koranversen mit Bildern des Terrors auf eine Stufe mit islamischen Terroristen stellt – ohne den Wilders-Film „Fitna“ überhaupt gesehen zu haben, wie der Innenminister im gleichen Atemzug freimütig erklärte.

Von der unfassbaren Ignoranz des Herrn Dr. Schäuble zeugen auch seine herabwürdigenden Äußerungen über das Christentum und weitere Aussagen des Interviews, welche die Bürgerbewegung zu den abschließenden Bemerkungen veranlassten:

Die BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA hält Ihre Islam-Politik für verfehlt und gefährlich. Auch Ihr Bekenntnis zu den Vereinbarungen der Regierung Schröder bezüglich eines künftigen Beitritts der Türkei zur EU lehnen wir wegen der absehbaren, katastrophalen Auswirkungen auf Deutschland und die EU strikt ab. Ihrem Amtseid, der Sie dazu verpflichtet, Schaden von unserem Land abzuwenden, werden Sie nicht gerecht. Unser Ziel ist es, den freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat zu erhalten. Wir fordern Sie, sehr geehrter Herr Minister, daher mit Nachdruck auf, Ihre Appeasement-Politik zu beenden und wirkungsvolle Maßnahmen gegen die Feinde unseres Rechtsstaats zu ergreifen.

Hier der Offene Brief von BPE im Wortlaut.

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