Wir hatten mal einen Bundespräsident-Kandidaten, der war integer, weise und gut

Schon vergessen? Ihn wollte die Mehrheit des Volkes:

Joachim Gauck

Den „Präsident der Herzen“ hätte niemals der Ruch schnöder Vorteilsnahme umweht.

Joachim Gauck hat jenes Format, das man sich von seinem Staatsoberhaupt wünscht.

Stehe man links, mitten oder rechts: Diesem Mann zuzuhören ist immer ein Gewinn:

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Statt seiner bekamen wir einen Wulff von Merkels Gnaden, der sich nicht zu schade ist, die Islamisierung Deutschlands schönzureden statt die Sorgen jener 80% seines Staatsvolkes ernst zu nehmen, die diese Entwicklung ablehnen. Aber als Spezl der globalen Hochfinanz samt deren Islamlobby will man sich ja nicht Lumpen lassen.

Unten durch war der schwächste Bundespräsidenten seit Heinrich Lübke ja eigentlich schon, als er in der Causa Sarrazin auf der politisch korrekten Schleimspur ausrutschte. Aber jetzt hilft auch das standhafteste  Dauergrinsen nicht mehr: Der Mann (damaliges Gehalt: lumpige 12.700 Euro/Monat vom Steuerzahler) hat als Politiker Vorteil genommen. 1,4 % weniger Zins von 500.000 = 7.000 jährlich gespart, auf ein paar Jahre hochgerechnet – Otto Normalverbraucher hätte gern beim Häuslebau solch komfortable Konditionen.  Wie stellte doch Frank Schirrmacher in der FAZ so treffend fest:

„Die Frage, ob ihn der Freundesdienst abhängig machte, ist durch das Verschweigen im Landtag bereits beantwortet.“ (Der Kredit des Präsidenten, FAZ 15.12.2011, S. 29)

Mit anderen Worten: Wulffs Rücktritt ist unumgänglich, will er das Amt des Staatsoberhauptes nicht noch weiter beschädigen. UMFRAGE:

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Ach und Übrigens:

Vor über einem Jahr, am 7. Oktober 2010 schrieb FAZ-Mitherausgeber Berthold Kohler:

„Wulff fand nichts dabei, den ersten Urlaub vom Amt in der Villa eines befreundeten Unternehmers zu nehmen. [...]

In Sachen Sarrazin und das Volk gegen die politisch-mediale Einheitsfront entschied der Präsident sich für die Seite der Vorschreiber. [...]

Schon in dieser Affäre deutete sich an, dass der neue Bundespräsident nicht eines Tages enden will wie sein Vorgänger: vom Volk geschätzt, vom politischen Establishment, dem er entstammt, aber isoliert. [...]

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UPDATES & Schlaglichter: 

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Die 500.000 Euro-Frage bei Günther Jauch ad Causa Wulff:

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Genialer Schachzug Papandreous: Totalpleite = billiger als 50% Schuldenerlaß

Volksabstimmung: Das sieht doch jeder edle Hellene sofort ein:

Wenn wir pleite gehen, müssen wir nicht mehr sparen – Wir sind ja endlich alle Schulden los!

Dann heißt es nur noch: Notenpresse anwerfen, fleißig Drachmen drucken, wie es das Griechenherz so heiß begehrt – und schon lebt die gute alte Zeit wieder auf, wo wir machen konnten, was wir wollten – z.B. die Renten unserer verblichenen Urgroßeltern einstreichen, wie es altem Gewohnheitsrecht frommt. Wie kommen die perfiden Deutschen und ihre EU-Spießgesellen dazu, uns unsere altehrwürdigen Rechte beschneiden zu wollen? Jedem das Seine, soviel der Beutel packt – und Scheiß auf den Staat, der dieses gute Recht zu beschneiden wagt.

Danke Jorgo für Dein Rettungswerk. Wir wußten immer, dass  Sozialismus „Geld für alle“ bedeutet! Das Paradies auf Erden ist die logische Konsequenz. Und wir werden uns unser Recht auf dieses Paradies von niemandem streitig machen lassen.

Nur Volksverräter werden beim Referendum für weitere Sparanstrengungen Beschneidungen unserer Rechte stimmen.

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Zum Tag der deutschen Einheit 2010 wurde Jorgo übrigens mit dem Quadriga-Preis für seine „Kraft der Wahrhaftigkeit“ geehrt. Die Laudatio hielt Josef Ackermann. Wahrhaftigkeit in der Demokratie heißt, dem Volk aufs Maul schauen.

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Oder sagen wir es mal so:

Der griechische Weg:
Demokratie ist Ramsch

Wer das Volk fragt, wird zur Bedrohung Europas. Das ist die Botschaft der Märkte und seit vierundzwanzig Stunden auch der Politik. Wir erleben den Kurssturz des Republikanischen.

Frank Schirrmacher zur Volksabstimmung über eine griechische Schicksalsfrage.

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SOS | Top-Ökonom Sinn hofft, dass die Euro-Gipfel platzen – Kommen Merkel & Schäuble noch zur Vernunft?

WELT 23.10.2011

Foto: dapd Ifo-Chef Sinn: „Die Politik sollte aufhören, Griechenland Geld hinterher zu werfen“

Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn hofft, dass die „beiden Rettungsgipfel platzen.“ Dort werde doch nur darüber beraten, wie das deutsche Portemonnaie noch weiter geöffnet werden könne.

Vollständigen Artikel lesen

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Geheimer EU-Bericht:

Griechenland braucht viel mehr Geld als erwartet

Griechenland wird zum Fass ohne Boden. Eine neue Schuldenanalyse enthüllt: Athen braucht deutlich länger und viel mehr Finanzhilfen als zunächst angenommen.

WELT-Artikel lesen

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So gefährlich ist der Hebel-Trick für Deutschland

Als Politiker von SPD und Grünen am 29. September im Bundestag von Finanzminister Wolfgang Schäuble wissen wollten, ob er tatsächlich eine EFSF-Blähung vorhabe, blaffte er nur zurück: Es sei „unanständig“ und „unangemessen“, solch ein Ansinnen überhaupt zu unterstellen. Auch sonst lavierte sich der inzwischen krisengestählte Finanzminister verbal um das Thema herum. Hebel oder nicht, dazu gab es keine klare Aussage.

Aus gutem Grund: Auch Schäuble weiß, dass die Politik an einem riskanten Manöver arbeitet. Die Hebelung gäbe der Europäischen Finanzstabilitätsfaszilität (EFSF – „Europa Füttert Seine Fersager“) zwar mehr Schlagkraft. Gleichzeitig erhöht das Manöver allerdings auch das Risiko, dass Deutschland seinen Beitrag zum Rettungsfonds nicht mehr wiedersieht. „Die Hebelung erhöht das Verlustrisiko der EFSF“, sagt Hans-Werner Sinn, der Präsident des Münchener Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo). „Damit widerspricht der Hebel dem Geiste dessen, was Finanzminister Schäuble dem Bundestag und der Bevölkerung versprochen hat.“

WELT-Artikel vom 22.10.2011

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Vortrag von Hans-Werner Sinn

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Gaddafi ist tot – Es lebe der Bürgerkrieg!

Die Blauäugigen und Toren im Lande – allen voran die herrschende CDUSPDFDPGrünePDS-Clique – scheinen allen Ernstes zu glauben, daß nach dem Tod des lange hofierten Diktators den Libyern nun ein goldenes Zeitalter der Demokratie winke. Viele Libyer glauben es im Moment vielleicht  sogar selbst noch. Viel wahrscheinlicher ist aber, daß nun die Messer unter den Siegern gewetzt werden. Nicht nur, daß eine Menge Wendehälse unter ihnen sind. Auch zwischen den Stämmen und Clans herrschen Rivalitäten, die beim Kampf um die reichen Ressourcen des Landes schnell aufbrechen werden. Bei den Londoner Buchmachern sind die Quoten für Wetten auf einen friedlichen Übergang zu einer demokratischen Zivilgesellschaft längst im freien Fall.

Wer sich für eine Prognose wappnen will, findet einen Hinweis in Leon Uris’ Roman „Haddsch“ (1984), wo einer der Protagonisten sagt:

„Noch bevor ich neun Jahre alt war, lernte ich den grundlegenden Kanon des arabischen Lebens kennen. Es war ich gegen meinen Bruder; ich und mein Bruder gegen unseren Vater; meine Familie gegen unsere Cousins und den Clan; der Clan gegen den Stamm; und der Stamm gegen die ganze Welt und alle von uns gegen die Ungläubigen.“

Und im Bedarfsfall in umgekehrter Reihenfolge…

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UPDATES

 

 

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Clown Union – Die Spaßguerilla kommt

Satiriker haben es heute schwer. Da sie in den systemkonformen Medien (SKM; auch: Mainstream-Medien (MSM)) die wirklich drängenden Probleme wegen der politischen „Korrektheit“ nicht auf die Schippe nehmen dürfen, können sie nur noch auf potemkinsche Zielscheiben schießen. Ergebnis ist ein historischer Tiefstpunkt der Satirekultur, die offenbar nur noch Hanswürste fürs geistige Prekariat hervorbringt.

Guut also, daß wir für Satire heutzutage nicht mehr auf die SKM (MSM) angewiesen sind. Da gibt es zum Beispiel die ClownUnion, die auf YouTube ihre politisch unkorrekten Späße ablässt. Ginge es nach den Herrschenden, wäre der Kanal natürlich längst verboten. Gut Ding will halt Weile haben. Bis es soweit ist, amüsieren wir uns doch ein bißchen über die Figuren, die unser Land in den Abgrund steuern – man kann sich ja sonst kaum noch was gönnen.

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Und als besonderes Schmankerl:

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Heute wäre John Lennon 71 Jahre alt geworden

Immer am Puls der Zeit:

Wäre mal interessant zu wissen, was der Schöpfer von „Give Peace a Chance“ zur Ausbreitung der „Religion des Friedens“ in seinem Heimatland gesagt hätte.

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Ev’rybody’s talking about
Bagism, Shagism, Dragism, Madism, Ragism, Tagism
This-ism, that-ism,

Fehlt nur noch Islamism …

|: All we are saying is give peace a chance :|

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Waldgang & Good Vibrations

Nach einer Woche Waldläuferdasein ohne Internet, Zeitung usw. sehe ich, daß alles beim Alten ist – und mir hängt der ganze politische Käse einfach nur noch zum Halse heraus. Sollen die Deutschen sich doch in ihren Untergang stürzen, mir doch egal. Es gibt wichtigere Dinge im Leben als eine Nation von Lemmingen.

Well, my heart went „boom,“
When I crossed that room,
And I held her hand in mine…

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Die Deutschen: Lassen sich das Geld aus der Tasche ziehen von sog. „europäischen Freunden & Partnern“; lassen sich weismachen, daß der Islam eine Herzmohammedlein-Religion des Friedens ist; machen die gescheiterten Kommunisten wieder hoffähig – ein Volk von Toren, daß Toren als ihre Repräsentanten in die Parlamente wählt und Toren zujubelt, die von in aller Welt zusammengekauften Millionärskickern ins Netz bugsiert werden. Solange Wochenende für Wochenende Hundertausende in die Stadien strömen, während bei Widerstandsdemos bestenfalls ein paarhundert Aufrechte auftauchen, gehe ich lieber in die Wälder und hab meine Ruh’ vor diesem Volk. Der Krug muß wohl erst am Brunnen brechen, bevor die Dimpel aufwachen.

„Erklärt ein Teil des Volkes, keinen Feind mehr zu kennen, so stellt er sich nach Lage der Sache auf die Seite der Feinde und hilft ihnen, aber die Unterscheidung von Freund und Feind ist damit nicht aufgehoben.“ (Carl Schmitt)

Dem Widerstand gegen diese unfreieste Republik seit 1949, die wir Westdeutschen zur Zeit zu erdulden haben, sei dennoch nicht auf alle Ewigkeit abgeschworen. Wie der künftige Widerstandsgeist aussehen wird, ist freilich noch unklar. Aber die Stunde der Wahrheit wird kommen – sobald der Kairós am Himmel aufblitzt.

„Waldgänger ist also jener, der ein ursprüngliches Verhältnis zur Freiheit besitzt, das sich, zeitlich gesehen, darin äußert, daß er dem Automatismus sich zu widersetzen und dessen ethische Konsequenz, den Fatalismus, nicht zu ziehen gedenkt.“ (von wem ist das wohl?)

Bis der Kairós aufblitzt, die Stunde der Wahrheit und Wende, will ich mir die deutsche Komödie gerne mit dem gebührenden Zynismus anschauen. Und v.a. der Musik der Freiheit lauschen, die nur im abendländischen Kulturkreis entstehen konnte.

Apropos: Kann sich jemand vorstellen, daß ein Song wie „Good Vibrations“ im Machtbereich des Islam hätte entstehen können? Seht ihr! Genau darum geht es.

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Also, bis dann – Bis wenn nicht mehr hunderte von Sesselpupsern tagtäglich ihren Senf im Kommentarbereich von PI abgeben, aber nicht auf die Straße gehen für eine Eurobellion, die dieses Pack wegjagt, von dem wir im wahren Leben noch nicht mal einen Gebrauchtwagen kaufen würden. Oder würden Sie das von einer Type wie Barroso tun?

Dann doch lieber „Great Balls of Fire“ – oder?

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Der politische Flächenbrand wird schneller kommen, als sich das so mancher vorstellt. Und dann wird es richtig spannend.

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George Harrison, Ringo Starr, Billy Joel, Mick Jagger, Bruce Springsteen & Bob Dylan – I Saw Her Standing There (The Beatles) – Beach Boys, Jerry Lee Lewis.


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Plagiatsfall Margarita Mathiopoulos – Wieder ein böses Ende für eine Dissertation?

Sie erinnern sich noch? Im März 1987 trat Willy Brandt vom SPD-Parteivorsitz zurück, weil er die parteilose Margarita Mathiopoulos zur Parteisprecherin hatte machen wollen. Im gleichen Jahr heiratete die Dame übrigens den CDU-Politiker Friedbert Pflüger.

Im Jahr zuvor war die flotte Griechin von der Uni Bonn mit einer Dissertation promoviert worden, um die sich schon früh Plagiatsgerüchte rankten. Alles verlief im Sande, Frau M. wurde im Jahre 1994 von der TU-Braunschweig gar zur Honorarprofessorin ernannt. Heute nennt sie sich auf ihrer Homepage

Unternehmerin und Honorarprofessorin für US-Außenpolitik und Internationale Sicherheitspolitik, Historisches Institut, Universität Potsdam

wobei sich auf der Startseite dieser Homepage außer der zweimaligen Ausfertigung dieser Selbstbeschreibung und der zweimaligen Nennung ihrer Titelsammlung

Prof. Dr. Margarita Mathiopoulos

nichts weiter findet als ein – Zitat (in Anführungsstrichen!). Was sonst.

Nun hat Prof. Gert Krell, der 1994 ein folgenloses Gutachten für die  Bewerbung von M.M. auf den Braunschweiger Posten angefertigt hatte (und schon damals auf Plagiate gestoßen war), in einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 14. September 2011 der Öffentlichkeit reinen Wein eingeschenkt:

Wieder ein böses Ende für eine Dissertation?

Der lange Streit um die Arbeit von Margarita Mathiopoulos ging im Trubel um prominentere Plagiatsfälle fast unter. Dabei ist der Betrugsfall noch tiefer in das akademische System verstrickt.

Krell kommt dabei u.a. zu dem Schluß: Der schwächste Teil der Arbeit wurde von der heutigen Prof. Dr. Margarita Mathiopoulos tatsächlich „im Wesentlichen“ selbst geschrieben! (Langfassung von o.g. FAZ-Artikel).

Was ist inzwischen passiert? Die Plagiatsforschungsplattform VroniPlag hat sich der „Dissertation“ von Kyria Mathiopoulos angenommen und hunderte von Plagiaten entdeckt (s. Dokumentation). Da läßt sich prächtig drin stöbern (Übersicht Seite für Seite; Quellenlage & herausragende Fundstellen).

Was diesen Fall von anderen bekannten Fällen unterscheidet: Hier geht es nicht nur um die Eitelkeit von Politikern, Unternehmern usw., sondern hier hat sich jemand den Anschein wissenschaftlicher Kompetenz erschlichen, um vom Katheder einer Alma Mater zu (be-)lehren.

Stefan Scheil: Korrumpierte Wissenschaft listet „eine lockere Auswahl der Karriere-Stationen“ von „Prof. Dr.“ M. M. auf:

- Vize-Direktorin am Aspen-Institut in Berlin
- Resident Körber-Fellow an der Stanford University
- Dozenturen für US-Außenpolitik und internationale Sicherheit an der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin sowie an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover und der Technischen Universität Braunschweig
- Bankdirektorin und Bereichsleiterin Marketing/Kommunikation und Internationale Beziehungen bei der Norddeutschen Landesbank
- Honorarprofessorin für US-Außenpolitik und Internationale Sicherheit an der Technischen Universität Braunschweig
- Chefberaterin des Vorstandsvorsitzenden des britischen Luft-, Raumfahrt- und Rüstungskonzerns BAE Systems für europäische und nordamerikanische Märkte
- Honorarprofessorin für US-Außenpolitik und Internationale Sicherheit an der Universität Potsdam
- Geschäftsführende Direktorin des Potsdam Center for Transatlantic Security and Military Affairs

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„Aus einem Furz ein Fackelzug gemacht“ – Henryk M. Broder interviewt Thilo Sarrazin

erstmals 8.12.2010 – hier nochmal zum Nachbedenken

Da darf man staunen: die taz zeigt Toleranz und druckt am 7. Dezember 2010 ein Interview Henryk M. Broders mit Thilo Sarrazin. Im Folgenden ein paar Auszüge als Appetitanreger (Foto: Wolfgang Borrs/taz):

~

„Diese Mentalität ‘Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb’ bringt uns nicht weiter.“

Henryk M. Broder: Haben Sie mitbekommen, was der stellvertretende Chefredakteur des ZDF [Elmar Theveßen] über Sie gesagt hat?

Das ist mir berichtet worden. Er hat es, glaube ich, am 30. August gesagt, auf meiner Pressekonferenz.

Es war nach der Pressekonferenz. In heute, bzw. dem heute journal. „Thilo Sarrazin verlässt den Konsens dieser Demokratie“. Und: „Thilo Sarrazin will einen anderen Staat, nicht offen und gastfreundlich, sondern abweisend, respektlos, fremdenfeindlich.“

Das sind genau die Worte, die ich sprachanalytisch auseinandernehmen werde. Ich werde fragen, ob es zum Konsens gehört, dass man mit verbundenen Augen durch die Welt läuft. Wenn das der Konsens der Demokraten ist, dann wird man nicht sehr weit kommen, weil man am nächsten Baum landet. So begann der Kommunismus, so beginnen Utopien und Diktaturen: dass man sich ein Bild von der Wirklichkeit macht, und dann kämpft man mit diesem Bild oder gegen dieses Bild, aber nicht mit der Wirklichkeit. Und das ist Ideologie.

Frau Käßmann hat sinngemäß gesagt, wenn Bevölkerungsgruppen derart diffamiert werden, wie Sie es tun, dann führt das über Ausgrenzung bis hin zur „Auslöschung von Menschenleben.“

Vielleicht hat sie das Buch gar nicht gelesen. Oder sie hat beim Lesen wieder mal ein bisschen zu tief ins Glas geschaut. Wenn die Buchstaben dann auseinander laufen, dann kann man schon mal was Weiterlesen

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Karl Albrecht Schachtschneider: Der Rechtsstaat versagt in der Euro-Krise

Der Rechtsstaat versagt in der Euro-Krise

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 7. September 2011 über die Verfassungsbeschwerden der Fünf Professoren W. Hankel, W. Nölling, K. A. Schachtschneider, D. Spethmann und Joachim Starbatty sowie Dr. P. Gauweiler gegen die Griechenlandhilfe und den Rettungsschirm EFSF

Karl Albrecht Schachtschneider

Das Bundesverfassungsgericht hat die Verfassungsbeschwerden gegen die Griechenlandhilfe und den vorläufigen Rettungsschirm, zurückgewiesen. Es hat den Staatsstreich nicht abgewehrt, aber die Euro-Rettungspolitik auch nicht ins Recht gesetzt. Es hat vielmehr den Bürgern den gebotenen Rechtsschutz weitestgehend verweigert.

Weiterlesen

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Sarrazin tütet Ströbele bei Peter Hahne ein

FOCUS Online: Ströbele erlitt „Schiffbruch: Er wollte den Auflagenmillionär haftbar machen für seine Claqueure, verantwortlich für ein Klima, in dem die gesellschaftliche Spaltung wuchere. Der Vorwand lautete auf „schlimme“, also nicht etwa auf falsche oder erflunkerte Thesen, sondern auf ein besonders amoralisches Verhalten. So sollte der Autor aufgeblasen werden zur dämonischen Gestalt, weit jenseits von Gut und Böse.“

Vor allem zeigt Ströbele, welch undemokratisch und totalitären Geistes Kind er ist.

s.a. die ca. 70 Kommentare bei „Politically Incorrect“

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Die alternative Bier-Strategie in der Krise

Daß es auch anders geht als mit Trübsalblasen erhellt der Wirtschaftsteil der Samstags-FAZ vom 27. August 2011:

Eine Geschichte der Woche stand vor ein paar Tagen in der Frankfurter Ausgabe der „Bild“-Zeitung. Dort hat Bernd Reisig, früher Manager des Frankfurter Fußball-Zweitligisten FSV, eine spannende Rechnung angestellt. Und die ging so: „Wer vor 18 Monaten 1158,40 Euro in Aktien der Commerzbank investiert hat, musste sich 18 Monate lang über fallende Kurse ärgern und hat heute nur noch 215,28 Euro. Wer aber vor 18 Monaten 1158,40 Euro in Bier einer bestimmten Marke investiert hat, war ständig heiter, hat ein Stück Regenwald gerettet und heute noch Leergut im Wert von 223,20 Euro.“

Denn mal Prost! Und immer schön kritisch bleiben, oder?

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